In diesem Beitrag geht es darum, wie es NIklas Grunow geschafft hat durch seine Positionierung und einen darauf aufgebauten Funnel mit meiner Unterstützung 5 stellige Monatsumsätze zu fahren. Und das alleine, also ohne großes Team.
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Leute, wir nehmen jetzt gerade auf und mega geil dass du hier am Start bist. Wir machen hier ein kurzes Interview mit dem Niklas Grunow - dass du dich eben auch gleich noch vorstellst. Er macht Facebook-Ads. Und das Hauptthema soll sein: Wie du aufgestellt bist und dann von deinem letzten Erfolg berichten - deinem besten Monat letztendlich, der jetzt im September ja passiert ist. Dass du einfach mal erzählst, wie es dazu gekommen ist, dass sich auch andere abgucken können, wie dein Business-Modell aufgestellt ist. Weil du bist ja jetzt keine riesen Agency, keine riesen Agentur. Trotzdem gute fünfstellige Umsätze. Erst mal herzlichen Glückwunsch dafür. Wo man einfach ganz viel lernen kann wie man sich selbst aufstellen kann. Deswegen fangen wir erstmal an: Was machst du? Wer bist du letzendlich? Was machst du täglich?Niklas: Ja, also wie schon erwähnt: Ich bin Niklas Grunow! Ich mache Performance Marketing für E-Commerce - das ist meine Positionierung. Bedeutet: Ich helfe E-Commerce Shops, also Online-Shops, über Instagram und Facebook Marketing zu skalieren. Das ist meine Positionierung, die wir auch ausgearbeitet haben. Genau: Ich mache das - oder, was heißt ich mache das... Ich hab mich auf E-Commerce seit Anfang des Jahres spezialisiert. Davor habe ich schon Performance Marketing gemacht aber halt für jeden und nichts, so ungefähr. Also für ganz, ganz viele unterschiedliche Unternehmen: Villen Vermittlung, Mietgenerierung, alles!Alexander: Was hat sich geändert, wenn ich da mal reinspringen darf? Also wie du Kunden gewinnst und mit Kunden arbeitest, nachdem du gesagt hast du machst das jetzt nur für Shops. Hat sich da was geändert?Niklas: Ja, also davor war halt viel Mund zu Mund Propaganda. Also viel Weitermpfehlungen oder wenn Leute auf mich zugekommen sind. Jetzt ist es anders: Ich hab generell mein Vertriebsprozess extrem optimiert. Das heißt ich habe eine ganze Zeit so eine Art cold E-Mail Video Pitsch gemacht - aber ich hab halt... Also ich bin halt einzelne Shops angegangen, habe den Value gegeben in Videoform. Hab gesagt, was sie besser machen können und hab halt denen ein unverbindliches Beratungsgespräch angeboten. Aktuell mache ich auch sehr, sehr viel über LinkedIn und das funktioniert echt RICHTIG gut! Das heißt ich erweiter stätig mein Netzwerk an Leuten, für die mein Content halt generell relevant ist und ich poste halt dreimal die Woche aktuell. Einfach Content, einfach Learnings, die ich so aus Kundenzusammenarbeiten gezogen habe. Und jetzt gerade vor allem der letzte Monat ist echt gut abgegangen, sodass ich jetzt auch definitiv Verstärkung Performance-Marketing Bereich dringend brauche, davor habe ich es auch schon gebraucht - teilweise - aber jetzt ist es wirklich akut. Hab da jetzt auch Unterstützung bekommen. Bin jetzt gerade dabei sehr sehr viel auch einfach zu automatisieren um es weiter noch höher zu skalieren.Alexander: Du hast da ja ungefähr - dass ihr da eine Größenordnung habt - von so 16, 17 und 18.000 Euro so um den Dreh geredet, in einem Monat, was ja schon echt geil ist, wenn man bedenkt dass es eben keine große Agentur ist, die 100 Leute hat.Niklas: Ich habe halt keine Kosten!Alexander: Genau.Niklas: Also ich habe wirklich null Kosten: Office und das wars so.Alexander: Auf jeden Fall schon mal Respekt an der Stelle! Wie läuft das, wenn Kunden Kunde werden? Ich weiß ungefähr schon die Antwort, aber sage ich mal auch für die anderen: Hast du da Sachen, die das erleichtern mit dem Kunden?Niklas: Ja, definitiv! Also das Problem, wenn du halt einen neuen Kunden closed -ist ja schön und gut, dass du ihn geclosed hast - aber die Arbeit geht ja erst danach los und vor allem das Onbarding muss ja stattfinden. Bedeutet: Es müssen Zugriffe ausgetauscht werden, du brauchst Information über die Zielgruppe, du brauchst Ad-Creatives. Wir stellen die zum Teil auch selbst aber im Grunde genommen hat jedes Unternehmen auch Bild und Videomaterial, meistens, zum Produkt und das brauchen wir natürlich auch, so das hab ich da vor allem auch über Email geredet und in den persönlichen Calls, wo ich den Leuten halt Schritt für Schritt den Business-Manager gezeigt habe, wo ich gesagt habe: Hier kannst du denen Zugriff geben. Und das frisst halt super Zeit. Vor allem, wenn du halt einen gewissen Kundenfluss hast. Das halt mehrer Kunden closed. Und dann hast du halt einfach 3-4 Kunde, die geclosed sind und die haben alle das Bedürfnis das du jetzt dieses Onboarding machen musst. So und das kostet halt so viel Zeit und deswegen hab ich da jetzt einen automatisierten Onboarding-Prozess für mich entwickelt. Bedeutet: Wir oder Ich hab einen Funnel aufgebaut. Das ist halt einfach eine Website sozusagen, eine Unterseite, auf die ich die Leute schicke. Und dort gibt es dann halt ein Video zur Erwartung, das auch extrem wichtig ist habe ich gemerkt, weil du gibst nicht jedem Kunden die gleichen Erwartungen mit, die sie haben, oder du vergisst Sachen zu erwähnen und dadurch hat jeder Kunde eine andere Erwartung und das, gerade, wenn du es skalieren sillst, ist es schwierig wenn jeder Kunde andere Erwartungen hat. Deswegen: Erwartungsvideo gibt es. Dann halt generell ein Zugriffs-Video, wo du halt diese ganzen Zugriffe regelst, ein Teil vom Formular zur Zielgruppe für die ganzen Bilder, Videos, Zielgruppen-Insides und so weiter. Und das Schöne ist dabei halt, dass alles an einem Ort ist. Es ist halt alles an einem Fleck und für mich ist es auf der einen Seite super, super gut, weil ich kann halt - ich habe einen Zugriffspunkt, wo alles ist - der Kunde aber auch. Das heißt er kann einfach auch sehen, wo seine Daten sind. Kommunikation regeln wir über Slack. Da läuft dann auch nochmal viel. Aber wir haben halt dann wirklich nur diese zwei Punkte, wo halt Daten sind. Und das erleichtert vieles. Weil davor war viel WhatsApp, viel Email, dann vielleicht noch - im schlimmsten Fall Facebook Messenger - und dann auch noch Slack. Und das ist halt einfach super uneffektiv.Alexander: Und was kann man da halt machen? Was kannst du halt machen? Weil du jetzt eine Zielgruppe hast. Wenn die Eerwartungen jetzt jedes Mal anders wären oder die Erklärung. Dann wäre das wieder nicht möglich. Deswegen macht es auch dementsprechend Sinn, wenn du jetzt mal schaust - wir haben ja jetzt Anfang Oktober - vielleicht wenn du mal ein Jahr zurückblickst: Anfang Oktober letzten Jahres. Und jetzt hat ja aber sehr viel getan. Was, wenn wir zurückblicken, würdest du vielleicht schon früher anders machen? Oder was waren Sachen, die will ich nicht noch ein zweites Mal so machen? Mit dem jetzigen Wissen. Also natürlich, man macht die Entscheidung immer mit dem jetzigen Wissensstand aber mit dem jetzigen Wissen?Niklas: Klare Positionierung. Von Anfang an. Dass man halt wirklich sagt: Ich will nicht alle ansprechen, sondern einen Kunden. Oder eine Art von Kunde. Weil wenn du halt mehreren Hase hinterherjagst, fängst du meistens keinen. Das durfte ich halt lernen. Weil ich habe halt gesagt, ich mache Social Media Marketing und wenn dann gefragt wurde: Ja, machst du auch Management -also Social-Media-Management? Habe ich natürlich ja gesagt. Ich habe einfach zu allem Ja gesagt. Hab das dann auch teilweise abgegeben. Zum Beispiel Social-Media-Management, dass ist nichts erstrebenswertes, was ich jetzt machen möchte. Aber nun gut. Ich habe halt alles irgendwie angeboten und habe auch alles irgendwie stehen. Im Endeffekt hat sich ja niemand angesprochen gefühlt. Aber dann halt auch Zielgruppe wirklich verstehen. Bei mir ist das zum Beispiel so: Hauptproblem von Jobs ist, dass die keine Zeit dafür haben und keine Zeit haben, sich das anzueignen. Deswegen brauchen sie mich. Das ist nicht das Argument, was ich am Anfang gedacht habe, was es ist, sondern ich dachte halt: Ok, sie wollen halt mehr Umsatz ertragen. Ist es ja auch! Sie wollen mehr Umsätze! Aber das Hauptproblem, was die eigentlich haben, ist wenig Zeit. Und Sie wissen halt selbst, dass das super zeitintensiv ist, das Ganze zu lernen und da auf dem neuesten Stand zu bleiben. Das ist eigentlich das Hauptproblem von Online-Shops.Alexander: Was würdest du Leuten empfehlen, die jetzt noch nicht wissen - die jetzt sich angesprochen gefühlt haben: Ich mache auch alles für jeden -und die auch gerne was für sich finden wollen? Was, wie willst du da... Welche Tipps hast du da, wie man es findet? Wie hast du es vielleicht für dich gefunden?Niklas: Ich habe halt danach geguckt, was mir am meisten Spaß macht. Also wie gesagt: Ich habe - Das war auch geil eigentlich, dass ich halt viel gemacht habe. Das ich halt für - also in den unterschiedlichsten Bereichen. Und dann irgendwelche Coachings, irgendwelche Leadgenerierungssachen, also ganz ganz viel Funnel-Aufbau und so weiter. Und dass ich dann halt gemerkt habe: Hey eigentlich: So E-Commerce ist ziemlich cool, wenn du ein geiles Produkt hast. Und deswegen ist bei mir auch wichtig, wenn ich mit einem Kunden zusammenarbeite, dass das Produkt geil sein muss. Also ich muss das Produkt feiern, ansonsten vermarkte ich das auch nicht.